Das Gute findet Innenstadt

Regionales Bündnis wirbt für Einkauf im lokalen Einzelhandel. Appell des Bürgermeisters Ludger Kleine-Harmeyer:

"Denken Sie beim Weihnachtseinkauf bitte besonders auch an den lokalen Handel in unserer Gemeinde!"

Lebendige Innenstädte und Ortskerne brauchen einen ebenso attraktiven wie vielfältigen Einzelhandel. Doch die Coronakrise und die Teil-Shutdown-Maßnahmen bedrohen auch im Münsterland viele lokale Geschäfte in ihrer Existenz.

Mit einer Kampagne im normalerweise umsatzstarken Weihnachtsgeschäft möchte deshalb ein regionales Bündnis für den Einkauf vor Ort werben - nachtürlich mit Abstand und unter Einhaltung aller Corona-Schutzmaßnahmen.

"Das Gute findet Innenstadt"

lautet der Titel der Kampagne, die zwischen Gesundheitsschutz und wirtschaftlich notwendiger Kundenfrequenz den richtigen Weg weisen möchte. Durch Kommunikation im Internet und klassische Werbung möchte die Kampagne bis Weihnachten mehr als zehn Millionen Mal im Blickfeld der Verbraucher auftauchen.

"Wir richten und an alle, denen die Zukunft der Innenstädte un des lokalen EInzelhandels im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region am Herzen liegt", heißt es in einem offenen Brief des Bündnisses vom 24. November.

Zu dem Bündnis gehören bislang die IHK Nord Westfalen, die Handwerkskammer Münster, der Handesverband, der Münsterland e.V. und die WIN Emscher-Lippe.

Nach Einschätzung der Bündnispartner entscheidet das laufende Weihnachtsgeschäft und das Einkaufverhalten der Menschen maßgeblich mit, ob und wie der Einzelhandel das Coronajahr überlebt und wie die Innenstädte der Region in Zukunft aussehen werden. Auch für das regionale Bündnis hat der Gesundheitsschutz der Bevölkerung oberste Priorität. Die Partner stehen voll hinter der Politik, die die Risiken abgewogen und ganz bewusst entschieden haben, dass der Einzelhandel geöffnet bleiben kann. Damit habe die Politik letztendlich den Bürgern die Freiheit und die Verantwortung gelassen, selbst auf ihre Gesundheit zu achten, aber auch darauf, wie und wo sie einkaufen. Denn:

"Wenn die Umsätze im Weihnachtsgeschäft in dem Umfang am lokalen Einzelhandel vorbeigehen, wie sich das jetzt abzeichnet, stehen viele Betriebe endgültig vor der Pleite und zahlreiche Kommunen vor dem Problem leerstehender Läden in den Innenstädten", heißt es in dem offenen Brief weiter.

Die Gemeinde Hopsten unterstützt diese Kampagne und richtet sich mit dem o.g. Appell des Bürgermeisters an alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Hopsten.