Schale

Schale - 890 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt - stellt ein besonders gelungenes Beispiel für den Erhalt des dörflichen Charakters dar. 

Von 1278 an war Schale der Sitz eines Zisterzienserinnenklosters. Graf Konrad von Tecklenburg kaufte das Kloster im Jahre 1535 mit allen Rechten und Pflichten und verwandelte Schale in ein evangelisches Kirchspiel. Die Kirche des Klosters ist erhalten geblieben und dient heute als ev. Kirche und ist ein Wahrzeichen von Schale.

Aber auch sonst hat Schale sein idyllischen Flair nicht verloren. Mit seinem historischem Dorfzentrum und den vielen Fachwerkhäusern, alten Gehöften und Sehenswürdigkeiten (wie das Messlager Kreuz im Dreiländereck) konnte das schmucke Dorf schon einige Medaillen bei verschiedenen Wettbewerben erwerben: 1973 und 1980 wurde es mit der Bronzemedaille im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".

Unter anderem wurde z. B. die "Evers'sche Mühle" zum Dorfgemeinschaftshaus restauriert und die alte Dorfschmiede als "kleines Museum" für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Abgerundet wird das Dorfbild von einem natürlich angelegtem Wildgehege mit altem Backhaus, indem Aktivitäten des Heimatvereins stattfinden. 

Der ehrgeizige Einsatz aller Vereine hat sich gelohnt: 2006 gewann Schale im Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" die Silbermedaille.

Für am Schießsport Interessierte ist in Schale ein Schießplatz (Wurftaubenschießstand) des SSC Schale für Trap- und Skeetschießen, Kipphasenanlage, Kugelstand und Fasanenturm vorhanden. Dieser wird z.Zt. zu einem Olympiastützpunkt des DSB ausgebaut.


Sehenswürdigkeiten in Schale:


      Weitere Informationen finden Sie ebenfalls hier:

      www.schale.info